Wie würde eine Stadt aussehen, wenn Kinder diese errichten würden? Auf diesem Ansatz beruht das Konzept der Kinderstadt BIBONGO, die seit 2014 Einzug in der Landeshauptstadt hält und auch heuer wieder – organisiert von den Kinderfreunden Steiermark, im Grazer Volkskundehaus umgesetzt wurde.
Vom 7. bis 11. Juli übernahmen dort auch heuer rund 1.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren die Kontrolle über ihre Mini-Stadt und schlüpften dabei in verschiedenste Rollen – von Forscherin über Bürgermeister bis hin zur Mechatronikerin.
Spielerisches Eintauchen in das „echte“ Leben
In der Kinderstadt Bibongo probieren Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren Berufe aus dem „echten Leben“ aus, gehen einkaufen und bekommen spielerische Einblicke in die Erwachsenenwelt. In über 40 Stationen und über 50 Berufen können Kinder erleben und verstehen, wie unsere Gesellschaft, unsere Stadt und das Miteinander funktionieren – und so finden sich in der Kinderstadt eine Polizei und eine Rettung ebenso wie ein Bauernmarkt, eine Bibliothek, eine Apotheke, eine Bäckerei und sogar ein Meldeamt. Mit einer stadteigenen Währung, den „Bibongo-Sternis“, verdienen die Kinder sogar ihr eigenes Geld, und auch ein eigener Bürgermeister wird gewählt.
Die Kinderstadt sucht jährlich nach neuen Partner:innen, um die Kinderstadt noch spannender umzusetzen.
Weitere Informationen: https: kinderstadt-steiermark.at/kinderstaedte/bibongo-2025-die-kinderstadt-in-graz
Projektleiter: Walter Persch
walter.persch@kinderfreunde-steiermark.at
www. kinderstadt-steiermark.at
