Die Österreichische Citizen-Science-Konferenz 2026 fand vom 24. bis 26. Februar an der Montanuniversität Leoben statt und brachte Forschende, Citizen Scientists, Institutionen und Interessierte aus ganz Österreich zusammen. Die Veranstaltung, organisiert vom Citizen Science Network Austria und der Plattform Österreich forscht, bot Keynotes, Fachsessions, Workshops und Posterpräsentationen und förderte den Austausch zu aktuellen Methoden, Best Practices sowie Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen, Schulen, Initiativen und der Öffentlichkeit.
Im Fokus standen Qualitätssicherung, Ethik, Datenkompetenz und die Rolle partizipativer Forschung bei Innovation, Bildung und regionaler Entwicklung. Praxisnahe Werkzeuge und interaktive Formate erleichterten den Einstieg in Citizen-Science-Projekte und stärkten die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Der dritte Konferenztag war für die Bevölkerung geöffnet: Besucherinnen und Besucher konnten sich in Workshops, Vorträgen und Forschungskiosken über Projekte wie Bodengesundheit, Wildbienenschutz oder KI in der Krebsfrüherkennung informieren.
Politische und wissenschaftliche Vertreter:innen betonten die Bedeutung von Citizen Science für Vertrauen, Transparenz und gesellschaftliche Teilhabe an Forschung. Rektor Peter Moser, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Wissenschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer sowie Bürgermeister Kurt Wallner hoben hervor, dass die Konferenz Innovation, Vernetzung und offene, qualitativ hochwertige Forschung fördert und Leoben als lebendigen Forschungsstandort präsentiert.
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