34 Oberstufenschüler:innen tauchen in Mathematik als lebendige Schlüsseltechnologie ein 

Dieses Jahr nahmen 34 Schüler:innen der Oberstufe aus der gesamten Steiermark an der Modellierungswoche im JUFA Leibnitz teil – ein Projekt der Universität Graz, das Mathematik als spannende und kreative Wissenschaft erlebbar macht.

Eine Woche lang arbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen an realen Fragestellungen und entwickelten eigene mathematische Modelle, Simulationen und Herleitungen – ganz ohne Prüfungsstress. Statt „richtig“ oder „falsch“ ging es darum, die Natur clever mit Mathematik zu beschreiben. Wer noch keine Erfahrung mit den Aufgaben hatte, war genau richtig: Forschen, diskutieren, ausprobieren – das war das Motto.

Die Projekte waren so vielseitig wie spannend:

  • Mobilität & Analysis: Reifenabrieb, Populationswachstum oder optimale Flugrouten unter Wind – hier zeigte sich, wie zentral Differenzialrechnung aus der 11. Schulstufe für moderne Modellierungen ist.

  • Navigation & Geometrie: Mit sphärischer Geometrie rekonstruierten die Jugendlichen, wie frühe Seefahrer navigierten – inklusive der kniffligen Projektion von Kugeloberflächen in die Ebene.

  • Diskrete Mathematik: Turniergraphen, Scheduling-Probleme und kürzeste Wege – Mathematik, die in der Schule selten vorkommt, aber in der Praxis oft entscheidend ist.

  • Klimaforschung: Die Teilnehmer:innen analysierten wissenschaftliche Daten und untersuchten, wie das 1,5‑Grad‑Ziel erreicht werden kann.

  • Statik & Technik: Im Projekt „Mathematik überbrückt Abgründe“ modellierten sie eigenständig das Schwingungsverhalten von Brücken.

Im Vordergrund stand immer kreatives, eigenständiges Forschen in einer motivierenden Umgebung. Die Woche zeigte eindrucksvoll: Mathematik ist weit mehr als Rechnen – sie ist Forschung, Kreativität und Problemlösung in einem.

Weitere Infos gibt es auf der Website der Universität Graz: Modellierungswoche Mathematik